Pressen der Spundbohlen

Die Presstechnik ist schwingungs- und setzungsfrei, besonders leise u. verursacht
keinerlei Schäden am Profilkopf und ist am Beispiel der Hydro-Presse über die
Schnellwechseleinrichtung an einem Teleskopmäkler verwendbar u. somit
flexibel einzusetzen. Das Einbringen und Ziehen mit solch einer Presse ist bei vielen
Maßnahmen schon zwingend erforderlich. Die Hydro-Presse nimmt 3 Profile
in einem Arbeitsgang auf, um sie dann nacheinander einzupressen.
Der Vorteil des Pressens liegt in der Lärmreduzierung, ist schwingungsfrei
und erschütterungsfrei in der Arbeitsweise; keine Bodensetzungen, Anpassung an die
Bodenverhältnisse.

Vibrieren von Spundbohlen

Auf den meisten Baustellen werden die Spundbohlen, Träger u. Rohre vorzugsweise
mit Hilfe von Vibratoren eingebracht. Dem Vibrationsverfahren sind natürlich auch
Grenzen gesetzt. Begründet liegen sie in den mechanischen Eigenschaften des
Bodens, Leistung des Vibrators und in der Eigenschaft des Rammelementes.

Ein Vibrator besteht aus Erregerzellen, in denen sich mehrere Wellen befinden, die durch
einen Motor angetrieben werden.
Durch Vibrationen werden rollige Böden in einen pseudoflüssigen Zustand versetzt
bzw. werden Reibungen reduziert.
Dadurch geht das Einbringen der Spundbohlen schneller.
Vibrationen sind Wellen, die mit einem Hydraulikmotor gegenläufig angetrieben werden.
Die dabei entstehenden wirksamen Vertikalkräfte werden über eine Feder
in das System Vibrator-Klemmzange-Rammgut eingeleitet.